Psychische Belastung als Folge einer HPV-Infektion

Folgeerkrankungen einer HPV-Infektion, insbesondere Genitalwarzen können psychisch belastend sein und Auswirkungen auf die Partnerschaft oder auch künftige Beziehungen haben.

Expert:innen stellten fest, dass Genitalwarzen das psychosoziale Wohlbefinden und die Lebensqualität der Betroffenen beeinträchtigen können. Frauen mit HPV-bedingten Veränderungen der äußeren Geschlechtsorgane machten sich häufig Sorgen darüber, keine Kinder mehr bekommen zu können, sexuell weniger attraktiv zu sein oder eine:n ihrer Sexualpartner:innen anzustecken.

Außerdem wurde in einer Studie die psychische Belastung durch Hochrisiko HPV-Typenassoziierte Erkrankungen untersucht. Dabei zeigten insbesondere Frauen mit Läsionen der Vulva Bedenken in Bezug auf mögliche sexuelle Konsequenzen – wie z. B. eine geringere sexuelle Attraktivität oder die Infizierung des Partners. Zudem waren 70 Prozent der Studienteilnehmerinnen darüber besorgt, dass die HPV-Läsionen die Freude am Sex beeinflussen könnten. Etwa die Hälfte machte sich Sorgen darüber, dass der Sex nun schmerzhafter sein könnte oder die Probleme möglicherweise verschlimmern könnte.

Obwohl HPV-vermittelte Krebsvorstufen zwar unter Umständen von alleine ausheilen, können sie Bedenken im Hinblick auf sexualgesundheitliche Konsequenzen und Ängste hervorrufen.

Die gute Nachricht: bestimmten HPV-bedingten Folgeerkrankungen kann vorgebeugt werden.

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