Was bedeuten Humane Papillomviren für Ihr Kind?

HPV betrifft fast alle

Humane Papillomviren (HPV) werden von Mensch zu Mensch übertragen.

Über kleinste Verletzungen der Haut bzw. Schleimhaut kann das Virus in den Körper eindringen, vor allem über Intimhautkontakte.

70 bis 80 Prozent aller Menschen infizieren sich im Laufe ihres Lebens mit HPV.

HPV kann Krebs im Genital-, Anal- und im Kopf-Hals-Bereich sowie Genitalwarzen verursachen.

Das ideale Alter für eine HPV-Impfung

Die Experten der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfehlen die Impfung für Mädchen und Jungen zwischen 9 und 14 Jahren – ein Nachholen der Impfung ist bis zum Alter von 17 Jahren empfohlen.

Erfahrungen mit der HPV-Impfung in anderen Ländern

In anderen europäischen Ländern, wie zum Beispiel in Italien, Österreich oder der Schweiz, aber auch in Australien wird die HPV-Impfung für Jungen und Mädchen bereits seit längerem empfohlen. Untersuchungen zum Beispiel aus Großbritannien, Dänemark oder Australien zeigen, dass die Anzahl an neuen HPV-Infektionen und HPV-bedingten Gewebeveränderungen im Genitalbereich gesenkt werden konnte.

Krankenver­sicherungen und Kosten

Für Mädchen und Jungen zwischen 9 und 17 Jahren wird die HPV-Impfung von den gesetzlichen und in der Regel auch von den privaten Krankenversicherungen bezahlt. Einige Krankenversicherungen haben ihre Leistungen darüber hinaus ausgeweitet und übernehmen die Impfkosten auch für junge Frauen und Männer über 18 Jahre.

EINE WICHTIGE ENTSCHEIDUNG.
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Sie möchten mit Ihrem Kind über HPV sprechen?

Gerade bei komplexen gesundheitlichen Themen ist es für Eltern manchmal nicht leicht, alle Antworten auf Fragen sofort parat zu haben. HPV betrifft beide Geschlechter gleichermaßen und es ist wichtig, dass Sie gemeinsam mit Ihrem Kind darüber sprechen. Um Ihnen das zu erleichtern, haben wir hier die wichtigsten Informationen rund um HPV und die HPV-Impfung zusammengestellt.

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