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Mund-Rachen-Krebs

  • Beschreibung

  • Diagnose

  • Behandlung

Diese und weitere Erkrankungen können von bestimmten Humanen Papillomviren (HPV) verursacht werden.

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Vor allem Rachenkrebs und Krebs der Gaumenmandeln stehen in Verbindung mit HPV-Infektionen. Für Kehlkopfkrebs wird ebenfalls ein Zusammenhang vermutet. Sowohl Frauen als auch Männer können gleichermaßen an Mund- und Rachenkrebs erkranken.

Bei Verdacht auf einen Mund-Rachenkrebs bzw. Kopf-Hals Tumor werden nach eingehender Untersuchung Gewebeproben mittels Spiegelung der oberen Luft- und Speisewege oder durch Ultraschall entnommen. Mit der Computertomographie, der Magnetresonanztomographie oder bei speziellen Fragestellungen mittels Positronen-Emissions-Tomographie kann die Ausbreitung des Tumors exakt bestimmt werden.

Bei der Behandlung von Tumoren im Mund- und Rachenraum ist es nicht nur wichtig, den gesamten Tumor, sondern auch alle Absiedlungen in die Halslymphknoten zu entfernen oder zu zerstören. Als Behandlung kommen beispielsweise eine Operation, Bestrahlung und Chemotherapie in Frage. Eine Strahlentherapie wird bei Kopf-Hals-Tumoren im Anschluss an eine Operation durchgeführt, wenn nicht das gesamte Tumorgewebe entfernt, kein ausreichender Sicherheitsabstand in angrenzendes Gewebe eingehalten werden konnte oder wenn der Tumor bereits in Lymphknoten oder andere Organe gestreut hat. In selteneren Fällen findet eine Bestrahlung vor der Operation und dann oft in Kombination mit einer Chemotherapie statt, um die Heilungschancen bei der Operation zu verbessern. Bei Kopf-Hals-Tumoren, die nicht operiert werden können, wird die Chemotherapie in der Regel ebenfalls mit einer Bestrahlung kombiniert. Beide Verfahren können gleichzeitig oder nacheinander angewendet werden.