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Feigwarzen (Genital­warzen)

  • Beschreibung

  • Diagnose

  • Behandlung

Diese und weitere Erkrankungen können von bestimmten Humanen Papillomviren (HPV) verursacht werden

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Genitalwarzen sind gutartige Hautwucherungen, die nach einer Infektion mit bestimmten HP-Viren im Genitalbereich sowohl bei Mädchen und Frauen als auch bei Jungen und Männern auftreten können. Im Anfangsstadium sind sie oft nur wenige Millimeter hoch und bilden einzelne Knötchen. Später können diese beet- und geschwulstartig weiterwachsen, das Aussehen in diesem Stadium erinnert an einen Blumenkohl. Feigwarzen stellen für die Betroffenen oft nicht nur ein optisches, hygienisches oder mechanisches Problem dar, sondern können auch heftigen Juckreiz und Blutungen verursachen.

Anhand ihrer typischen Erscheinungsform können Feigwarzen meist mit dem bloßen Auge erkannt und diagnostiziert werden. Gegebenenfalls entnimmt der Arzt/Ärztin unter örtlicher Betäubung eine kleine Gewebeprobe und lässt sie unter dem Mikroskop feingeweblich untersuchen.

Eine Therapie direkt gegen die HPV-Infektion ist bisher noch nicht verfügbar. Für Erwachsene gibt es spezielle Cremes, Salben oder Lösungen zur äußeren Be-handlung über mehrere Wochen. Weitere Möglichkeiten zur Entfernung der Feig-warzen sind die Kältetherapie (Kryothe-rapie), das Betupfen mit Trichloressigsäure, eine chirurgische Abtragung oder die Entfernung mit dem Laser (Vaporisation). Die Behandlung ist meist langwierig und eine Erfolgsgarantie gibt es nicht, da es keine Therapie gegen die HPV-Infektion direkt gibt.