• Beschreibung

  • Diagnose

  • Behandlung

Diese und weitere Erkrankungen können von bestimmten Humanen Papillomviren (HPV) verursacht werden.

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Das Peniskarzinom ist in Deutschland eine sehr seltene Krebserkrankung. Sie tritt überwiegend bei älteren Männern auf. Etwa die Hälfte der Peniskarzinome wird durch humane Papillomviren ausgelöst.

Bei Verdacht auf Peniskrebs wird die Diagnose durch eine Gewebeprobe gesichert, die mikroskopisch untersucht wird. Mit Hilfe weiterer Untersuchungen wird geklärt, ob der Tumor Tochtergeschwülste in Lymphknoten oder anderen Organen gebildet hat. Zum Einsatz kommen bildgebende Verfahren wie Ultraschall, Kernspintomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) für die Untersuchung der Lymphknoten und Organe im Leisten-, Becken- und Bauchraum. Auch Röntgenbilder der Lunge und eine Skelettszintigraphie können durchgeführt werden.

Für die Behandlung wird als erste Therapieoption die Operation gewählt, wobei der Tumor in der Regel lokal entfernt werden kann. Nur bei sehr ausgedehnten Tumoren muss der Penis amputiert werden. Bei einem fortgeschrittenen Stadium oder wenn sich Tochtergeschwülste schon im Körper ausgebreitet haben, können zusätzlich Strahlen- und/oder Chemotherapie sinnvoll sein.