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HPV – auch bei Männern ein Thema?
HPV bei Männern kurz erklärt
HPV steht für Humane Papillomviren und betrifft Männer ebenso wie Frauen. Auch Männer können sich mit HPV infizieren, die Viren weitergeben und in bestimmten Fällen selbst an HPV-bedingten Erkrankungen leiden. Dazu zählen Genitalwarzen sowie bestimmte HPV-bedingte Krebsarten.
Eine wichtige Maßnahme ist die HPV-Impfung, um bestimmten HPV-bedingten Krebsarten vorzubeugen.
Was ist HPV und was bedeutet das für Männer?
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HPV wird meist durch intimen Haut‑ und Schleimhautkontakt übertragen.
Oft bleibt eine Infektion unbemerkt und heilt von selbst ab. Bestimmte HPV‑Typen können jedoch Genitalwarzen verursachen oder langfristig die Entstehung von gewissen HPV-bedingtem Krebs begünstigen.
- Sehr verbreitet: Die meisten sexuell aktiven Menschen infizieren sich im Laufe ihres Lebens
- Häufig unbemerkt: 9 von 10 Infektionen heilen von selbst aus
- Relevant für Männer: Jährlich circa 3.000 HPV-bedingte Krebsfälle bei Männern in Deutschland
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HPV ist kein „Frauenthema“. Männer können sich genauso infizieren und das Virus weitergeben – auch ohne Symptome.
Zudem können HPV‑Infektionen bei Männern neben Genitalwarzen auch Krebs im Mund‑Rachen‑Bereich, am Penis oder am After verursachen.
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Einige HPV‑Typen stehen im direkten Zusammenhang mit verschiedenen Krebsarten. Die HPV-Impfung kann bestimmten HPV-bedingten Krebsarten vorbeugen.
Wer sich früh informiert und zur HPV-Impfung beraten lässt, kann das mögliche Risiko bestimmter HPV-bedingter Erkrankungen senken. Deshalb ist HPV ein wichtiger Bestandteil moderner Krebsprävention.
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Ja. HPV kann lange im Körper bleiben, ohne bemerkt zu werden, und auch Jahre später weitergegeben werden.
- Infektionen können lange unentdeckt bleiben
- Übertragung auch Jahre nach Erstinfektion möglich
- Keine Aussage über Treue oder Verhalten
HPV ist weit verbreitet und kann die meisten betreffen.
Verbreitung von HPV
Wie kann ich mich mit HPV anstecken?
HPV wird durch engen Haut‑ und Schleimhautkontakt von Mensch zu Mensch weitergegeben.
Übertragung durch:
- Vaginal-, Anal- und Oralsex
- Petting
Wichtig zu wissen:
- Eine Ansteckung ist bereits beim ersten sexuellen Kontakt möglich.
- Kondome können das Risiko senken, bieten jedoch keinen vollständigen Schutz.
- Die Viren gelangen über kleinste, oft unbemerkte Verletzungen in Haut oder Schleimhäute und können dort Infektionen auslösen.
- HPV‑Infektionen können an unterschiedlichen Körperstellen auftreten, etwa im Genital‑ und Analbereich oder im Mund‑ und Rachenraum.
Wichtigste Maßnahmen zur möglichen Vorbeugung:
HPV-Impfung:
- Kann bestimmten HPV-bedingten Krebsarten vorbeugen
Kondome:
- können das Risiko senken
- können zusätzlich vor anderen Geschlechtskrankheiten schützen
Aufklärung & Vorsorge:
- früh informieren
- mögliche Risiken kennen
- Gespräch mit Ärztin oder Arzt suchen
Welcher Arzt oder welche Ärztin berät zu HPV?
Zu HPV und der HPV‑Impfung können dich mehrere medizinische Fachrichtungen unterstützen:
- Hausärzte- und -ärztinnen
- Urolog:innen
- Dermatolog:innen
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- Impfstatus checken
- Arztgespräch vereinbaren
- Informierte Entscheidung treffen
Kostet die HPV-Impfung etwas?
In vielen Fällen übernehmen Krankenkassen auch für Frauen und Männer über 18 Jahren die Impfkosten
Der Krankenkassen-Check
Tipp den Namen deiner Krankenkasse ein und erhalte sofort relevante Informationen zur Kostenerstattung.
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Lass dich von deiner Ärztin/deinem Arzt zur HPV-Impfung beraten. Dort erhältst du üblicherweise ein Privatrezept für den Impfstoff.
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In der Apotheke erhältst und bezahlst du den Impfstoff.
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Nun kann dich deine Ärztin/dein Arzt impfen.
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Zur Kostenerstattung sende folgende Unterlagen an deine Versicherung:
- Rechnung der Behandlung
- Kassenbeleg des Impfstoff
- Rezept für den Impfstoff
- Eigene Bankverbindung
Versicherte der AOK Niedersachsen, der IKKclassic in Sachsen, der AOK PLUS in Sachsen und der AOK PLUS in Thüringen betrifft dies nicht. Denn hier verordnet der Arzt oder die Ärztin den HPV-Impfstoff per Rezept (AOK Niedersachsen und AOK PLUS in Thüringen) bzw. nimmt diesen direkt aus seinem Bestand (AOK PLUS in Sachsen, IKKclassic in Sachsen). Somit muss dieser nicht vom Versicherten vorab bezahlt werden.