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Gestern noch Kind, heute fast erwachsen, morgen vielleicht Krebs? Etwa 7.850 Menschen in Deutschland erkranken jährlich an Krebs, der auf Humane Papillomviren (HPV) zurückzuführen ist. Durch eine frühzeitige von der STIKO für Jungen und Mädchen empfohlene HPV-Impfung, können Sie bestimmten HPV-bedingten Krebserkrankungen vorbeugen. So können Sie Ihr Kind bereits ab einem Alter von 9 Jahren auf seinem Weg ins Erwachsenwerden bestmöglich schützen.

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Video: Die HPV Impfung – So kannst du einer Infektion mit bestimmten HP-Viren vorbeugen!
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Auf den Webseiten verwendet MSD ein sogenanntes „Widget“, das die letzten Tweets von MSD Deutschland zeigt. Diese Funktion wird von Twitter angeboten. Wir nutzen diese Funktion aufgrund unseres Interesses daran, unsere Kunden und Nutzer über Neuheiten und unser Engagement zu informieren.

Rufen Sie Twitter über das „Widget“ auf, verbindet sich Ihr Browser mit den Servern von Twitter, sodass die Information zu Ihrem Seitenaufruf direkt zu Twitter gelangt. Hierbei können Angaben wie die IP-Adresse, den Browsertyp, das Betriebssystem, Informationen zu der zuvor aufgerufenen Website und den von Ihnen aufgerufenen Seiten, Ihrem Standort, Ihrem Mobilfunkanbieter, dem von Ihnen genutzten Endgerät (einschließlich Geräte-ID und Anwendungs-ID), die von Ihnen verwendeten Suchbegriffe übertragen werden. Wenn Sie in Ihrem Twitter-Account eingeloggt sind, ordnet Twitter diesen Zugriff möglicherweise Ihrem Account zu. MSD hat auf diese Datenverarbeitung durch Twitter keinen Einfluss.

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Auf den Webseiten verwendet MSD ein sogenanntes „Widget“, das die letzten Tweets von MSD Deutschland zeigt. Diese Funktion wird von Twitter angeboten. Wir nutzen diese Funktion aufgrund unseres Interesses daran, unsere Kunden und Nutzer über Neuheiten und unser Engagement zu informieren.

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Haben Sie alle Vorsorge- und Impftermine im Blick? Ist Ihr Kind zum Beispiel schon gegen Humane Papillomviren (HPV) geimpft? Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine HPV-Impfung für Jungen und Mädchen zwischen 9 und 14 Jahren. Für Eltern ist es wichtig, sich über das Thema HPV und die vorbeugende Impfung zu informieren. Doch oft ist es gar nicht so einfach, alle Impftermine auf dem Schirm zu haben.

Warum gegen HPV impfen?

Impfungen können einen Schutz vor bestimmten Infektionskrankheiten bieten und haben dazu geführt, dass Krankheiten wie z.B. die Kinderlähmung in Europa nicht mehr vorkommen. HPV ist weit verbreitet und kann unter anderem zu bestimmten Krebsvorstufen und Krebs führen. Es gibt jährlich rund 60.000 Fälle von HPV-bedingten Gebärmutterhalskrebsvorstufen und etwa 7.800 Krebserkrankungen bei Männern und Frauen, die durch HPV ausgelöst werden. Außerdem erkranken jedes Jahr in Deutschland etwa 120.000 Menschen an Genitalwarzen. Mit der Impfung gegen HPV kann bestimmten HPV-bedingten Erkrankungen vorgebeugt werden.

Welche Erfahrungen gibt es mit der HPV-Impfung in anderen Ländern?

In europäischen Ländern, wie z.B. in Italien, Österreich oder in der Schweiz wird die HPV-Impfung für Jungen und Mädchen bereits seit längerem empfohlen. Untersuchungen z.B. aus Großbritannien, Dänemark oder Australien zeigen, dass die Anzahl an neuen HPV-Infektionen und HPV-bedingten Gewebeveränderungen im Genitalbereich gesenkt werden konnte.

In Dänemark konnten seit der Einführung der HPV-Impfung 2008 die Gebärmutterhalskrebsvorstufen bei Frauen bis zum Alter von 23 Jahren um 40 % reduziert werden.

In England sank bei den 16- bis 18 Jährigen zwischen 2010 und 2016 die Häufigkeit von Infektionen mit den Hochrisikotypen HPV 16 und HPV 18 um 80 %. Gleichzeitig stieg im diesem Zeitraum die Impfquote von 58,2% auf 86,7%.

In Südschweden nahmen bestimmte HPV-Infektionen nach der Einführung der Impfung um fast die Hälfte ab. Von 2008 bis 2013 waren es 41,6 % bzw. 45,6 % weniger HPV-Infektionen mit den Hochrisiko-HPV-Typen 16 und 18 bei Frauen im Alter von 14 bis 22 Jahren.

Eine weitere schwedische Studie untersuchte außerdem die Auswirkungen der HPV-Impfung auf das spätere Gebärmutterhalskrebsrisiko. Ausgewertet wurden dabei die Daten von 1.672.983 Mädchen und Frauen im Alter von 10 bis 30 Jahren aus dem schwedischen Gesundheitsregister von Jahr 2006 bis 2017. Die Ergebnisse zeigten, dass dieses Risiko bei Frauen, die bis zum Alter von 17 Jahren eine HPV-Impfung erhalten hatten, um 88 % niedriger war als bei Frauen, die nicht geimpft waren. Details zu den Studienergebnissen erhalten Sie hier im Experteninterview mit Prof. Dr. med. Jörg Schelling.

In Australien konnten Genitalwarzen bei Mädchen und Frauen unter 21 Jahren zwischen 2004 und 2014 um 94 % reduziert werden. Außerdem konnte der Anteil an Frauen mit bestimmten Gewebeveränderungen am Gebärmutterhals zwischen 2006 und 2013 um 54 % reduziert werden.

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Weltweit ist der Gebärmutterhalskrebs die vierthäufigste Krebserkrankung bei Frauen. Gebärmutterhalskrebs wird zu nahezu 100 % durch bestimmte HP-Viren verursacht. Von einer Infektion bis zur Entstehung von Gebärmutterhalskrebs können oft Jahre bis Jahrzehnte vergehen. Die Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs können durch einen Pap-Abstrich bei einer frauenärztlichen Untersuchung erkannt werden. Trotzdem versterben täglich in Deutschland 4 Frauen an Gebärmutterhalskrebs.

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Wie wird HPV eigentlich übertragen?

Wie wird HPV eigentlich übertragen?

Jährlich erkranken in Deutschland ca. 7.850 Frauen und Männer an HPV- bedingten Krebsarten.

Humane Papillomviren werden über direkten Kontakt von Mensch zu Mensch übertragen.

Die Ansteckung erfolgt nicht durch Körperflüssigkeiten wie Blut, Sperma oder Scheidenflüssigkeit, sondern über Haut- und Schleimhautkontakt, also den unmittelbaren Kontakt mit infizierten Haut- und Schleimhautbereichen.

Dies geschieht in erster Linie durch intime Haut- und enge Körperkontakte wie intensives Küssen, Streicheln oder Petting und natürlich auch beim Sex.

Eine Ansteckung ist schon beim ersten sexuellen Kontakt (egal ob Vaginal-, Anal- oder auch Oralsex) möglich. Viele junge Menschen sind bereits sehr früh sexuell aktiv. Über kleinste, oftmals nicht sichtbare Verletzungen der Haut bzw. Schleimhaut kann das Virus dabei in den Körper eindringen.

Beim Oralverkehr können HPV-infizierte Hautstellen mit der Mundschleimhaut in Kontakt kommen und so die Viren übertragen.

Approximately 7,850 women and men in Germany develop HPV-related cancers every year.